Wenn du gerade mitten in der Perimenopause bist, kennst du das vielleicht: Du liegst abends im Bett, die Decke ist zu warm, dein Kopf läuft auf Hochtouren, und statt zu schlafen, grübelst du über alles Mögliche – von der Arbeit über die Kinder bis hin zu Fragen wie: „Wer bin ich eigentlich?“ oder „Wird das jemals wieder normal?“
Willkommen in der Nacht der Perimenopause.
Diese Phase zwischen 'es war noch alles gut' und dem 'ich hoffe, es wird wieder gut' bringt viele körperliche, emotionale und mentale Veränderungen mit sich – und der Schlaf ist oft der erste Ort, an dem sich alles bemerkbar macht.
In diesem Artikel sehen wir uns an, warum die Nächte in der Perimenopause besonders herausfordernd sind, welche Symptome häufig auftreten, warum Ängste so präsent werden und wie Human Design dir helfen kann, wieder Ruhe und Klarheit zu finden.
Was nachts in der Perimenopause passiert
Einschlafprobleme (der Klassiker 🤯): Du bist müde, legst dich ins Bett, aber dein Gehirn hört einfach nicht auf zu denken (im Gegensatz zu tagsüber, wenn du dich manchmal fragst, warum du nicht mehr denken kannst 😅)
Durchschlafprobleme: Du schläfst zwar ein, wachst aber mitten in der Nacht auf und kommst schwer wieder in den Schlaf. Auch hier ist dein Gehirn erstaunlicherweise wach und denkt
Nachtschweiß / Hitzewallungen: auch super angenehm. Dein Körper reguliert die Temperatur auf einmal anders – und plötzlich liegst du im eigenen Schweiß (und frierst)
Grübeln und innere Unruhe: Gedanken kreisen unaufhörlich, manchmal in Kombination mit Sorgen um die Zukunft. Du denkst nach über Dinge, die jetzt gerade einfach überhaupt nicht wichtig sind. Oder niemals wichtig sind.
Ängste: Oft tauchen plötzlich existenzielle Ängste oder Sorgen auf, die vorher kaum präsent waren. Die meistens auch keinen Sinn ergeben und teilweise sogar richtig irrational sind (damit kenne ich mich aus 😅)
Diese Symptome sind kein Zeichen dafür, dass du „verrückt“ wirst. Dein Körper reagiert auf hormonelle Veränderungen, die dein Nervensystem stärker aktivieren, und auf die tiefere innere Transformation, die die Perimenopause oft begleitet. Also eigentlich ist es gut 😌
Aber warum ausgerechnet nachts?
Es ist kein Zufall, dass Ängste und Grübeleien besonders nachts auftreten.
Hormonelle Schwankungen: Progesteron wirkt beruhigend auf das Nervensystem. Sinkt es ab, wird dein System anfälliger für Stress und Angst.
Stille und Dunkelheit: tagsüber gibt es genug Ablenkungen. Nachts kommt die Stille, und dein Gehirn verarbeitet unterbewusst Sorgen und ungelöste Themen.
Lebensübergänge: die Perimenopause ist eine Phase der Reflexion. Du hinterfragst Rollen, Ziele und dein ganzes Leben - natürlich sind das Themen, die Ängste auslösen können!
Die Folge: Du liegst wach, dein Herz rast leicht, und der Kopf produziert Gedankenketten wie:
„Was, wenn ich den Job verliere?“
„Was, wenn ich nicht mehr attraktiv bin?“
„Habe ich die richtigen Entscheidungen getroffen?“
Human Design: dein Schlüssel zur Klarheit
Hier kommt Human Design ins Spiel – ein System, das auf Astrologie, Chakrenlehre, I Ging, Kabbala, Epigenetik, Biochemie und Quantenphysik basiert. Es zeigt dir, wie du Energie aufnimmst, verarbeitest und ausdrückst, und genau das kann dir helfen, nachts ruhiger zu werden.
Warum das relevant ist:
Wenn du deine energetische Signatur kennst, kannst du besser verstehen:
Welche Ängste überhaupt echt sind – und welche nur fremde Energien oder Gedankenmuster. Was ist wirklich Gefahr und was ist nur Beschäftigung für dein müdes Gehirn
Wie dein Nervensystem reagiert – und wie du es gezielt beruhigen kannst. Eine Lösung ist selten für alle. Im Human Design können wir herausfinden, was genau deine individuelle Lösung ist
Welche Entscheidungen für dich stimmig sind – auch nachts, wenn dein Kopf dich überrollt. Im Human Design lernen wir, wie wir klare Entscheidungen treffen, die dann auch nicht mehr zigmal überdacht werden müssen. Das hilft - besonders nachts!
In deinem Chart können wir genau sehen, wo deine Ängste liegen
In dieser Human Design Körpergrafik siehst du die 3 Zentren, in denen wir überwiegend die Angst spüren.
Von unseren insgesamt 64 Toren mit all ihren unterschiedlichen Themen, gehören 20 davon zu den Toren der Angst.
Diese Tore haben natürlich auch noch andere Bedeutungen, aber hier finden wir schon eine Menge Hinweise darauf, was dich nachts wach hält.

Die Tore der Angst
Die drei Zentren sind unser Verstand (das Ajna) - ganz oben markiert - das Emotionalzentrum (Solarplexus) - das ist das Dreieck rechts - und das Milzzentrum - das Dreieck links in der Grafik.
Diese drei Zentren sind unsere Bewusstseinszentren und in der Evolution entstanden.
Das Milzzentrum ist das älteste der drei Zentren. Hier haben wir vor allem Ängste, die unser Überleben betreffen, denn das Milzzentrum ist das Zentrum für Gesundheit und Wohlbefinden.
Hier findest du zum Beispiel
Tor 32 - die Angst vor dem Versagen
Wenn du diese Angst spürst, hältst du dich klein. Andere sollen nicht so genau hinsehen, damit sie deine Schwächen nicht sehen. Auf die Bühne gehst du schon mal gar nicht. Und Pläne werden aus der Angst zu scheitern manchmal gar nicht erst umgesetzt
Tor 50 - Angst vor Verantwortung
Angst davor, zu viel Verantwortung zu übernehmen oder aufgeladen zu bekommen. Das kann sich auch als Angst vor Bindungen, vor Familie und Kindern und den damit verbundenen Verpflichtungen zeigen
Tor 57 - Angst vor der Zukunft
Zukunftsangst ist eine der existentiellsten Ängste. Was kann noch alles Schlimmes passieren. Umweltkatastrophen, Krieg, Krankheiten, Epidemien, dies ist die Angst vor allem Schlimmen, was die Zukunft bringen könnte. Jeder Schrecken, den du dir ausmalen kannst 👻
Im Ajna, in unserem Verstand, findest du die mentalen Ängste, wie zum Beispiel
Tor 17 - Angst vor Kritik
Dies ist die Angst, nicht verstanden zu werden oder die eigene Meinung nicht gut genug begründen zu können. Unsicherheit über die eigene Meinung. In diesem Tor finden wir auch die Angst, zu spät zu kommen, viele Menschen mit diesem Tor sind super unpünktlich
Tor 24 - Angst vor Unwissenheit
Dies ist die Angst, etwas nicht zu wissen, falsch zu liegen oder Falschinformationen von anderen zu übernehmen. Vielleicht auch, womöglich nie eine Antwort zu finden. Angst davor, das eigene (meist große) Wissen anderen nicht erklären zu können
Tor 47 - Angst vor Sinnlosigkeit
Die Angst davor, dass das eigene Leben sinnlos war und die erlebten Schmerzen und Hindernisse es gar nicht wert waren und sie nichts hinterlassen werden. Die Angst, bedeutungslos zu sein.
Im Emotionalzentrum, im Solarplexus, sitzen die emotionalen Ängste, wie zum Beispiel
Tor 6 - Angst vor Intimität
Hier sitzt die Angst davor, sich so zu zeigen, wie man wirklich ist. Wenn du ein people pleaser bist und jetzt auf einmal dein wahres ICH zeigst, mag dich bestimmt keiner mehr. Oder? Hier ist die Unsicherheit, jemandem emotional oder körperlich nahe zu kommen. Auch Bindungsangst finden wir hier
Tor 22 - Angst vor Stille
Das ist die Angst, einerseits nicht gehört zu werden und gleichzeitig, dass es gar nichts Interessantes für dich zu hören gibt. Dass kein Gespräch stattfindet. Stillstand.
Tor 55 - Angst vor der Leere
Das ist die Angst davor, nichts mehr zu fühlen und keine Leidenschaft mehr zu empfinden. Das erleben viele Frauen in der Perimenopause. Es ist auch die Angst, ins Leere zu stürzen und nie wieder herauszukommen
Welche Ängste sind deine eigenen?
Wichtig: Human Design macht keine Ängste einfach unsichtbar.
Es hilft dir, sie zu verstehen, zu ordnen und bewusst mit deiner Energie umzugehen.
Wenn du nachts grübelst oder Angst empfindest, zeigt dir dein Chart, was wirklich deine eigene Angst ist oder welche du von außen übernommen hast. In offenen Zentren tendieren wir dazu, Konditionierungen von außen zu übernehmen.
Beispiel: deine Mutter hatte Angst vor Spinnen 🕷 und als du noch klein warst, musstest du mit ihr in die Schutzzone auf dem Bett springen, bis jemand das Untier rausbringen konnte. Diese Angst ist nicht deine eigene. Vielleicht hast du irgendwann festgestellt, dass Spinnen eigentlich harmlos sind und du sie vielleicht sogar ganz nett findest.
Vielleicht auch nicht 😬 Wir wollen hier auch nicht übertreiben!
Diese Unterscheidung zwischen meins und nicht meins ist schon der erste wichtige Schritt, mit der Angst umzugehen.
Danach gucken wir, wie wir dein Nervensystem beruhigen können, damit du nicht ewig wachbleiben musst.
Was kann dir nachts helfen?
Es gibt keine one-size-fits-all Lösung. Wir sind alle unterschiedlich, deshalb gibt es auch viele unterschiedliche Lösungen. Probier selbst aus, was dir hilft.
Abend-Check: Journaling. 5 Minuten Gedanken aufschreiben, ohne sie zu ordnen. Einfach raus, um den Verstand zu entspannen
deinen Körper bewusst entspannen: Dehnen oder Atemübungen. Nicht anstrengend und aufputschend, sondern beruhigend
Schutzfeld visualisieren: Negative Energien abgeben. Stell dir vor, du bist in einer Schutzblase und absolut nichts kann deinen Schlaf heute Nacht stören
mir hilft immer, aufs Klo zu gehen. Wenn ich mich ewig herumwälze und eigentlich keine Lust habe, aufzustehen, kann genau das der Pattern Interrupt sein, der mich hinterher wieder schlafen lässt.
Außerdem drückt dann morgens die Blase nicht so 🙃
Nicht für nachts, aber trotzdem hilfreich
Lern dein Human Design kennen. Beginne am besten mit dem Perimenopause Decode. Da siehst du schon mal, was bei dir Stress auslöst und wie du damit umgehen kannst.
Human Design ist wirklich komplex. Im Decode gehst du die ersten Schritte und im Podcast erfährst du Stück für Stück mehr über dich selbst.
Wenn du eine komplette Analyse möchtest, meld dich gern bei mir.
Fazit
Die Nächte in der Perimenopause können echt herausfordernd sein: Schlafprobleme, Nachtschweiß, Grübeln, Ängste.
Aaaaber sie sind auch ein Signal für Wachstum – körperlich, emotional und energetisch.
Human Design bietet dir einen klaren Kompass, um deine nächtlichen Ängste zu erkennen, zu ordnen und zu transformieren.
Es zeigt dir, welche Ängste echt sind, welche Fremdenergien du aufnimmst und wie du dein Nervensystem beruhigen kannst.
Du bist nicht verrückt. Du bist in einem Umbauprozess, und mit Human Design kannst du lernen, diese Nächte bewusst zu nutzen, statt von ihnen überwältigt zu werden.
Danke fürs Lesen ❤️
Jane Doe
Martje
Als Human Design Analytikerin mitten in der Perimenopause möchte ich dich unterstützen in dieser ganz zauberhaften Zeit 🙃
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